Negative Gedanken stressen Körper & Geist
Wie oft ist das „Glas halb leer statt halb voll“? – Jeder von Ihnen kennt diese Aussage!
Häufig entstehen diese Art Gedanken und Formulierungen unbewusst und intuitiv. Diese Erkenntnis birgt sowohl etwas positives als auch etwas negatives in sich:
- Negativ: Da diese Gedanken intuitiv, quasi aus dem Bauch heraus, entstehen, sagen sie sehr viel über unser Unterbewusstsein aus. Das sogenannte Bauchgefühl, gibt eine Empfindung oder ein Gefühl ungefiltert und somit echter an die Umwelt ab.
- Positiv: Aus diesem sogenannten Nachteil, kann auch ein Vorteil werden, nämlich dann, wenn man erkennt, wo das Problem für diese negativen Einstellungen liegt. Dann ist die Person auch in der Lage diese Gedanken zu positivieren und dadurch zu einer positiveren Grundeinstellung zu gelangen. Und wie es nun einmal mit jeglichem Training ist: Je häufiger dies geübt wird, desto eher lässt es sich auch in den Alltag integrieren.
Überlegen Sie einmal, wie oft Sie heute schon „nein“, „nicht“ und „schlecht“ gesagt haben!
In der Regel benutzen wir diese Vereinungen unbewusst, um negative Dinge zu beschönigen (z.B. Heute ist kein schlechtes Wetter!) oder um eine variable Aussage zu treffen. Beides zielt darauf ab, dass wir uns nicht 100%ig festlegen möchten. Eine ganz klare Aussage wäre „Heute ist schönes Wetter“, hierdurch würde der Sprecher ganz klar sagen, welche Meinung er zum Wetter hat. Hingegen besteht bei der ersten Aussage noch eine gewisse Grauzone, in welche er sich flüchten kann, wenn sein Gegenüber das „Wetter schlecht“ findet.
Diese Art der Kommunikation hat sich in unserer Gesellschaft über mehrere Jahrzehnte hinweg entwickelt. Heutzutage ist es leider Realität, dass man auf seine Aussage festgenagelt wird und daher ist es auch verständlich, wenn wir uns in diese Art „schwammige“ Aussagen flüchten.
Meine Aufforderung an Sie ist: Beobachten Sie sich selbst einen Tag lang und schreiben Sie die markantesten 3-5 Beispiele einmal auf. Anhand dessen können Sie sich sehr schön verdeutlicht, wie oft doppelte Verneinungen und „Wischi – Waschi – Aussagen“ in unserem Alltag vorkommen.
Im Folgenden versuchen Sie bitte, alle Aussagen klar und positiv zu formulieren!
Versuchen Sie diese kleine Übung jeden Tag zu wiederholen und Sie werden sehen, je öfter Sie die Positivierung anwenden, desto leichter wird Ihnen auch der tägliche Gebrauch fallen! Auf diese Weise können Sie ganz einfach Ihre Grundeinstellung positivieren!
Viel Erfolg und denken Sie immer daran: „Das Glas ist immer halb voll!“
Ihre N.Kruse
PS: Wenn Sie sich noch weiter in dieses Thema vertiefen möchten, rate ich Ihnen sich zum Onlinekurs anzumelden, da es hier nocheinmal eine spezielle Wochenlektion mit weiteren und tiefgehenderen Informationen, Tests und Übungen geben wird.
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